Meine Biographen Kattis Rydberg und Gunvald Vaatia

Kattis Rydberg

Eigentlich träumte Kattis Rydberg schon als kleines Kind davon Autorin zu werden: ihre Vorbilder waren damals unter anderem Erich Kästner, Michael Ende, Astrid Lindgren und Annikki Setälä. Ihr erstes Buch „Vom Huhn zum Spiegelei“, das sie selbst illustrierte, diktierte sie als Fünfjährige ihrem Vater. Leider fiel dieses Werk nur wenige Jahre später einer künstlerischen Umgestaltung ihrer kleinen Schwester mit folgendem Materialtest ihres Cousins (durch Zerreißen und Zerschneiden) zum Opfer. Trotz dieses Tiefschlags und nach einem lehrreichen beruflichen Umweg konnte sie ihre große Leidenschaft, das Schreiben, tatsächlich zum Beruf machen. Kattis Rydberg, ihres Zeichens Meisterin in expressionistischer Kommasetzung, skizziert am liebsten das alltägliche Leben und schreibt ohne viel erfinden zu müssen einfach all das auf, was ihr begegnet. Seit 1974 lebt sie in Deutschland, liebt nach wie vor Skandinavien und reist gerne.

 

Gunvald Vaatia

Diesmal bat sie ihren alten Schulfreund Gunvald Vaatia das Buch zu illustrieren, der sich gleich mit großem Enthusiasmus und viel Freude ans Werk machte. Bei Gunvald wohnt eine kuschelige schwarzgrau getigerte Katze, die auf den süßen Namen „Muffin“ hört, ihm sehr gerne Modell sitzt und ebenfalls feine Speisen schätzt. Gunvald würde am liebsten den ganzen Tag am und im Meer verbringen, ab und zu darf er aber – wie (fast) alle Menschen – doch ein wenig arbeiten. Eigentlich hat er den wichtigsten Beruf der Welt. Er hilft kräftig mit, dass alle Menschen wieder strahlend Lachen und mit Genuss Essen können:  Er ist Zahntechniker.

Leider besaß er noch nie den Mut eine Ausstellung mit seinen Bildern zu gestalten – aber immerhin konnten wir ihn zu diesem Buch überreden. Er bittet im Übrigen von einer künstlerischen Umgestaltung des Buches und etwaigen Materialtests abzusehen.